Dienstbeginn: 7:30
Dienstende: 20:30
Pause dazwischen: einmalige 75 Minuten am Stück
Heute war ich relativ spät dran, ein Müllauto „stahl“ mir noch wertvolle Minuten, sodass ich erst pünktlich mit der Aufsichtspflicht meinen Dienst beginnen konnte.
Zu meinem Glück habe ich eine Kollegin, die mich zur Pause zwingt (ok, wir uns gegenseitig) und so spazierten wir zur Bäckerei im Ort, gönnten uns etwas Süßes und genossen das dann am Balkon in der Sonne. 🙂 Es fand sich sogar noch Zeit, auch endlich mein Mitarbeiterinnengespräch terminlich zu fixieren.
Danach ging es gleich wieder weiter mit Korrekturen und Vorbereitungen.
Endlich war die Zeit für den „Jour fixe“ gekommen. Diesmal hatte ich einen geplanten Tagesordnungspunkt: Die bevorstehende partielle Sonnenfinsternis.
Als ich auf die Sonnenschutzbrillen zu sprechen kam, wurde von einer Kollegin sofort eingeworfen, dass die Kinder am Nachmittag im Schulhaus so herumtoben. Ich will es ja nicht persönlich nehmen, aber… immer, wenn ich etwas einbringe, wird von dieser Seite sofort „gekontert“ (letztes Mal, als es um Anschauungsobjekte für den Sexualkundeunterricht ging kam: „Wenn sie das kriegt, dann bekomme ich meine Pausenspiele!“). Hm.
Nach gefühlten Ewigkeiten, wo natürlich noch alle anderen Unstimmigkeiten vom Nachmittag aufgezählt wurden, manche (jungen) Kollegen permanent unterbrochen wurden und ich mal kurz auf die Toilette flüchtete, wurde dann beschlossen, nun doch die Juristen des LSR damit zu belästigen. 🙂 Na wenigstens passiert etwas. 🙂
Gemeinerweise, habe ich dann zu fortgeschrittener Stunde, als das Ende schon nah war und wir uns alle nur mehr wünschten, endlich rauszukommen, beim Punkt „Sonstiges/Allfälliges/Diverses“ noch die Supervisionen eingeworfen. Es war vor nicht allzu langer Zeit einmal (per mail) Thema, wo ich auf null Resonanz stieß. Aber… da ich bereits beim Dienstantritt in dieser Schule auf taube Ohren gestoßen bin… . Aller guten Dinge sind 3 oder so. 😉
Dieses Mal kam eine neue Masche, es würde sich ohnehin kein gemeinsamer Termin finden lassen – wie man sieht, war es ohnehin schwer genug einen Termin für die Konferenzen zu finden, der für alle passt… Achtung wir schweiften mal wieder sehr weit ab. Kernaussage von oben war: „Supervisionen haben nur Sinn, wenn sie von allen im Kollegium genutzt werden, und da lässt sich einfach kein Termin finden, weil wir ja ohnehin alle so eingedeckt sind…“ Ich kürze ab: blablabla. Leider muss ich da widersprechen. 🙂 Supervisionen bringens einfach voll, weil man eben einmal einen anderen Blick auf die Sachlage bekommt. 🙂
Aber gut… wir werden sehen, ob es weitergeht… und wenn: wie. 🙂