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Exoten – Alarm

Heute Mittag, kurz vor der 2. Hofpause, gab es einen kleinen Alarm bei uns in der Schule. Zufälligerweise hatte ich Freistunde und wurde von der Frau Direktor gerufen.

 

Eine Oma stand mit ihrem Handy vor uns, bereits umringt von ein paar Eltern die ihre Kinder abholten, und zeigte uns dieses Foto. Sie hatte noch ein paar andere geschossen und war sichtlich nervös. 😀

EdelkrebsMein Kommentar mit „Cool!“ wurde von den Eltern eigenartig beäugt. Aus Sicherheitsgründen machte sich unsere liebe Chefin auf die Suche nach dem Tierchen. Sollte es doch in der Wiese von unserem Generationenpark zu finden sein. Und wir wollten weder das Tier noch unsere Schülerinnen und Schüler einer unnötigen Gefahr (Schrecken) aussetzen. Der Schulwart marschierte auch mit. Ich schnappte mir schnell einen geeigneten Behälter und folgte.

Kurze Zeit später schrie besagte Oma auf und machte einen Sprung auf die Seite. Ihre Enkelin beruhigte sie mit „Brauchst keine Angst haben.“ Dort war das posierliche Tier, schon etwas mitgenommen von der Hitze. Ja und wer wird es jetzt wohl retten?

Niemand von den anderen hatte wohl daran gedacht. *Augenüberdreh*

Mit Hilfe eines kleinen Astes bugstierte ich den Krebs in mein Gefäß. Sofort mussten ihn ein paar Kinder, die Oma und natürlich die Direktorin und der Schulwart betrachten… jetzt wo sie in Sicherheit waren. 😀 Damit das arme Tier endlich wieder in sein Territorium kam, verfrachtete ich es in den Bach. Kritisch beäugt von den Umstehenden.

Nach dem Unterricht recherchierte ich im Internet, weil Flusskrebs war dies keiner! Aber doch ein naher Verwandter: Ein Edelkrebs.

So harmlos – und so ein G’riss drum. 😉

Rede doch mit!