Kurzmitteilung

Schulschlusskonferenz

Es war soweit… der Schulschluss stand vor der Tür und somit auch die letzte Konferenz. Heute wollten wir auch unsere Supervision präsentieren.

30 Minuten vor Konferenzbeginn setzten wir uns mit unseren Kolleginnen & Kollegen (ohne Frau Direktor) zusammen und „weihten“ sie in unser Vorhaben ein. Alle stimmten zumindest einem Punkt (von unseren drei Herzenwünschen) zu. Das tat gut und stärkte noch mehr unseren Zusammenhalt – so wie es früher einmal war. 🙂

Bei der Konferenz selbst vergriff sich die Direktorin einmal gröber im Ton, als eine junge Kollegin nur anmerkte, dass sie – wenn nur irgend möglich – keine zusätzlichen Musikstunden halten möchte, das sie sehr unmusikalisch sei. Die Zurechtweisung von Chefinnenseite fiel schärfer aus und stieß bei uns Kolleginnen auf Unverständnis.

Interessant war dann unsere kleine Rede zum Schluss (nachdem unser 2. Punkt doch schon irgendwie als die Idee unserer Chefin verkauft wurde). Die Direktorin wusste, dass wir noch einen Punkt unter „Allfälliges“ anbringen wollten. Wir hatten die ganze Rede in kleine Teil unterteilt, sodass jeder zu Wort kam. Da die Grundidee (Supervision) doch eher auf meinen Mist gewachsen war, war mir die Ehre des Anfangens inne. 😉 Es war spannend zu beobachten, dass es unserer Chefin schwer fiel, einfach nur einmal zuzuhören. Mehrmals unterbrach sie uns (bei den vielen Wechseln) und war sofort Fragen ein („Was glaubt ihr, woher das kommt?“ „Wie können wir das lösen?“). Es war mühsam unsere Quintessenz nun doch noch „rüberzubringen“. Aber ich denke, es gelang uns doch ganz gut – und man merkte sichtlich, dass es unserer Chefin doch nahe ging, auch wenn sie es versuchte zu überspielen.

Aber ich muss sagen, es fiel uns allen ein Stein vom Herzen, da wir nun endlich offen darüber gesprochen hatten. Oder es zumindest einmal angesprochen hatten. 🙂

Was ich danach noch eigenartig fand war, dass von Seiten der Direktorin noch ein kleines psychologisches Machtspielchen kam, indem sie uns unterbreitete, wenn die Kollegin aus der Karenz zu uns zurückkommen muss, dann müsse eine andere Kollegin gehen. Bereits vor zwei Wochen (als ich das erste Mal davon hörte, dass Stunden knapp waren) schlug ich vor, dass jeder der möchte einfach ein oder zwei Stunden abgibt, um beide Arbeitsplätze zu sichern. Ich stieß nur auf taube Ohren – das wollte keiner hören. Dieses Mal ergriff ich abermals das Wort und trug meinen Vorschlag abermals vor, in versammelter Runde. Zum Erstaunen der Direktorin erklärten sich 10 andere Kolleginnen & Kollegen bereit, freiwillig eine Stunde abzugeben, sodass eben 11 Stunden zur Verfügung standen. Daraufhin war kurze Stille. *hihihi* Sprachlos habe ich die Frau Direktor noch selten erlebt. Da musste ich einfach noch anfügen, dass genau das (Zusammenhalt) die Stärke des Teams von unserer Schule ist! Wieso nicht nutzen? 😉

Rede doch mit!