Wir haben so einen großen Garten, dass ich den alleine nicht wirklich bewirtschaften kann. Also muss ich mir etwas einfallen lassen… und so stieß ich auf das Prinzip der „Permakultur“.
Eigentlich ist es eh logisch… und je mehr ich mich damit beschäftige, umso mehr komme ich drauf, dass ich ohnehin schon danach lebe. Im Kleinen… manchmal im Großen.
Was heißt Permakultur genau?
Permanente Kultur… also direkt übersetzt, dass man ständig ernten kann. 🙂
Ganz so einfach ist es dann aber doch auch wieder nicht. Oder schon. Ich glaube, wenn man es einmal begriffen hat, dann ist es super einfach… es muss nur eben – wie so oft ein Umdenken stattfinden.
Damit ich mir leichter tu und mehr Ahnung in kürzerer Zeit erhalte, habe ich kurzerhand einen Workshop in der Naturschwärmerei besucht. Einiges wusste ich schon, aber es gab doch auch AHA-Erlebnisse. So schön, wenn man dazulernt! ❤
Allerdings… in manchen Dingen bin ich noch so unsicher, dass ich mir wünschen würde, es würde mich jemand an der Hand nehmen und mit mir das gemeinsam 1:1 machen. 😀 Aber vermutlich liegt das auch nur an meiner Ungeduld, dass ich einfach am liebsten schon jetzt „richtig“ hätte. Tja… es darf wachsen. 😉 Wir wohnen erst so kurz in unserem Reich, dass wir ja auch noch nicht alle Abläufe kennen. Ohne Kenntnis kann man sie auch nicht optimieren. Da müssen wir auch erst reinwachsen. 😀
Aber weiter zur Permakultur… denn von nichts kommt auch nichts. Auch wenn es ein Ziel ist, dass man mit geringstem Aufwand das beste Ergebnis hat. So viel wie nötig, so wenig wie möglich intervenieren. MIT der Natur arbeiten – die sich natürlich wandelt. Eine Magerwiese kann zu einer „fetten“ Wiese werden, wenn ich den Grasschnitt liegen lasse.
Jetzt gilt es nur noch die Balance zu finden, zwischen „verwildertem“ Garten – das ist so ein Klischee von Permakulturgärten – und englischem Rasen. Die Nachbarn haben da eindeutig einen anderen Geschmack als ich. 😀 Oder einfach mehr Zeit & Muse sich um ihre Gartenflächen mehr zu kümmern. 🌱