Statusmitteilung

*au*

Vor einer Woche habe ich mich ja am Fuß verletzt, sodass ich am Freitag (vergangener Woche) statt den Unterricht doch lieber das UKH besuchte. Seither stehen mir ja Krücken für die „bessere“ Fortbewegung zur Verfügung.

Nachdem ich mich am Wochenende geschont habe und wirklich nichts getan habe, ging es mir Montag und Dienstag relativ gut. Doch seit gestern schmerzt mein Fuß wieder permanent, er ist schwarz-blau geschwollen und sieht furchterregend aus. :/

Aber da meine Kinder so nett sind, und mich sehr viel sitzen lassen, damit ich mein Bein hochlagern kann und der Schmerz nachlässt, habe ich mir heute erlaubt, mit ihnen draußen Bob fahren zu gehen. 🙂

Welch eine Freude!!! 🙂

In der Kälte hielten sich meine Schmerzen auch in Grenzen, aber nachmittags bin ich wirklich erschöpft und brauche meine Ruhe. *seufz*

Zum Glück habe ich sooooooooooooooo liebe Kolleginnen, die mich bei der Pausenaufsicht unterstützen und mich auch zur Schule chauffieren. ❤ Macht den Dauerschmerz erträglicher. :-*

Spontane Präsentation bei der Konferenz

Oh ja… so etwas liebe ich! 🙂

Kurz bevor meine Chefin die Konferenz eröffnet, entwickelt sich folgender Dialog zwischen uns (ich sitze bereits mit hochgelagertem Bein, die Krücken irgendwo):

Du stellst heute eh auch noch vor, gell?!

Nein, ich hab ja nichts angemeldet. Ich wüsste nicht was?

Naja über Evopäd. Das ist sicher interessant.

Aha. 😀 Gut. Spontan (und gut 😉 ) wie ich bin, überleg ich mir natürlich etwas. Verlass mich ganz auf mein „Gespür“ und quatsch halt dann zu gegebener Zeit irgendwas daher. 😉 So ganz nebenbei mach ich mir das dann auch noch zu Nutze und habe nun 20 weitere Anschauungsbeispiele für mein nächstes Ausbildungsseminar. 😛

Kurzmitteilung

5 Stunden Bob fahren

Mein junger Kollege (im ersten Dienstmonat) wurde heute eingeteilt, mit den Kindern die Hügel draußen unsicher zu machen. Ausgerüstet war er mit dicker Jacke, Haube und seinen normalen Straßenschuhen.

Von einer anderen Kollegin hat er sich dann schon eine Schihose organisiert.

Als ich ihn kurz vor seinem Abmarsch noch ohne Handschuhe sah, drückte ich ihm einfach kurzerhand meine dicken (von der Oma selbst gestrickten) Fäustlinge in die Hand.

Auch wenn sie ihm etwas klein waren, so erhielt ich sie am Ende des Schultages pitschnass wieder mit den Worten: „Die sind ganz schön warm.“

Essens“reste“ der Schulkinder

Ein Wahnsinn, was da alles übrigbleibt!!!

Heute gab es Wurzelpetersiliencremsuppe, Wiener Schnitzel mit Erdäpfel, Salat und Apfelmus.

Zum Schluss sah ich noch 2/3 der Suppe (= ca. 4l), einen ganzen Behälter mit den gekochten und geschälten Erdäpfeln (= ca. 6l), 2 Schnitzerl und den halben Salat (= ca. 2l). Das steht nun den restlichen Nachmittag, die ganze Nacht und den halben Vormittag in der Küche herum (ungekühlt) und wird dann vom Essenslieferanten wieder mitgenommen und entsorgt.

Mein Tiefkühler ist schon bummvoll, weil ich mir doch immer wieder ein Leid sehe und etwas „rette“. Aber für mich allein macht das dann auch nicht sooooo viel aus. 😀

Könnte man hier bitte nicht eine bessere Lösung finden? So im Sinne der Ressourcennutzung (statt Verschwendung). Verantworungsbewusster Umgang mit Lebensmitteln! Vorbild sein!

Kurzmitteilung

Turnunterricht zu Forschungszwecken

Wie herrlich entspannt man ist, wenn man den Kindern den nötigen Freiraum gewährt – fabelhaft!!!

Im Zuge einer weiteren Fortbildung (welche sich als Teilnahme an einer Forschungsgruppe herausstellte) hatte ich die Aufgabe, meine Kinder in einer vorbereiteten Umgebung zu beobachten. Da man eben weg von der Leistung und hin zur Volition gehen will. 🙂 Gute Entwicklung, und wie ich bemerkte, überschneidet sich das immer mehr mit der Evolutionspädagogik. 🙂

Jedenfalls baute ich mit den Kindern im Turnsaal alle möglichen Sachen auf. Erklärte gar nichts (aber es kam sofort die Frage, ob ich denn nicht erklären will, wie das alles funktioniert) und ließ die Kinder einfach machen.

So wenige Streiterein hatte ich schon lange nicht mehr. Es war ruhig und alle bewegten sich. Was will man mehr? 🙂