Kurzmitteilung

Lehrerabschluss

Wie jedes Jahr feierten auch wir Kolleginnen und Kollegen den Schulabschluss. Im Sommer bietet es sich immer an, dass wir grillen. Selbst wenn der Regen kommen sollte, ist die Schule dafür ideal gebaut, denn wir haben quasi eine überdachte „Terrasse“. 🙂

Meine Kollegin und ich erschienen im Doppelpack, so konnten wir uns gegenseitig ermutigen, nicht zuuuuuuuu lange zu bleiben (wir hatten am Folgetag noch eine kurze Nacht vor uns). Es war ein gemütliches Beisammensitzen, das Grillgut war lecker. Die mitgebrachten Saucen, Salate und Kuchen wie immer köstlich… ein Schlemmen ohne Ende! 😀

Und dann kam der Punkt, als unsere Chefin einmal neben mir zu sitzen kam und laut ansprach, dass ich meine Ausbildung zur Lernberaterin P.P.® abgeschlossen hatte. Wusste ohnehin jeder, schließlich wurde mir dafür ein Tag „frei“ genehmigt. 😉

Aber dann meinte sie: „Es wäre doch wirklich ideal, wenn du die Förderstunden alle machen könntest. Jetzt wo du mit deiner Ausbildung eine Fachfrau bist… “ (Wollte sie mich wieder „gut stimmen“? Oder für etwas anderes ködern? :D) Ich erwiderte nur darauf: „Du, in der VS xy ist das möglich!“ Daraufhin war sie kurz sprachlos und erklärte dann: „Ja, das liegt nicht allein in meiner Entscheidungsmacht.“ (Aha… also dann doch wieder der Rückzieher? 😀 )

Ich bin schon auf die (endgültige!) Lehrfächerverteilung gespannt… 😉

Schulschlussgottesdienst, Konzert

In der letzten Schulwoche gingen wir es alle gemütlicher an.

Klar fordern manche Eltern peinhart ein, dass vom ersten bin zum letzten Schultag ein Recht auf Unterricht herrscht. 😀 Aber dann müssten auch genau diese Eltern an der Moral ihrer Kinder arbeiten. 😉

Ab einem gewissen Zeitpunkt geht einfach nichts mehr!

Heute stand nur mehr noch der ökumenische (und wieder einmal super gelungene) Schulschlussgottesdienst am Programm. Unsere beiden Religionslehrerinnen tun sich so viel an, machen das jedes Mal so perfekt, binden die Kinder alle so mit ein… ein Traum. Da ist man echt unzufrieden, wenn man einen Kindergottesdienst in anderen Pfarren miterlebt. 😉

Im Anschluss wanderte die gesamte Schule nach Fernitz um dem Konzert des Jugendblasorchesters zu lauschen. Es war so heiß, keiner hatte mehr Lust auf irgendetwas! Im Veranstaltungszentrum war es auch drückend schwül. Die Aufführung war dezent „fad“ und trug auch nicht gerade zu einer besseren Laune bei. Man hätte dem ganzen doch etwas mehr Pepp verleihen können… 😉 Aber gut… es ist eben auch nicht jeder so wie unsere Chorleiterin. *hihihi* Mensch, sind wir an dieser Schule verwöhnt!!!

Danach machten wir uns wieder auf den Heimweg, aber nicht ohne die Kinder vorher noch im Schatten austoben bzw. erholen zu lassen. Es war einfach wirklich unerträglich heiß! Ich bin echt froh, dass alle Kinder so tapfer waren und in der glühenden Hitze so brav marschierten. 🙂

Statusmitteilung

Diplom zur Evolutionspädagogin®

GESCHAFFT! Fertig! Juhuuuuuuu!

Kinder, ich sage es euch… ich hab meinen Abschluss in der Hand. Die weite (und vor allem heiße) Reise bis nach München hat sich nur bedingt gelohnt. Aber das alles war es wert, nun endlich (m)eine (weitere) Ausbildung erfolgreich abgeschlossen zu haben und die Schülerinnen und Schülern noch mehr unterstützen zu können. 🙂

DANKE auch an meine Chefin, die mir freundlicherweise dafür einen Tag „frei“ genehmigt hat. ❤

Kurzmitteilung

Schulschlusskonferenz

Es war soweit… der Schulschluss stand vor der Tür und somit auch die letzte Konferenz. Heute wollten wir auch unsere Supervision präsentieren.

30 Minuten vor Konferenzbeginn setzten wir uns mit unseren Kolleginnen & Kollegen (ohne Frau Direktor) zusammen und „weihten“ sie in unser Vorhaben ein. Alle stimmten zumindest einem Punkt (von unseren drei Herzenwünschen) zu. Das tat gut und stärkte noch mehr unseren Zusammenhalt – so wie es früher einmal war. 🙂

Bei der Konferenz selbst vergriff sich die Direktorin einmal gröber im Ton, als eine junge Kollegin nur anmerkte, dass sie – wenn nur irgend möglich – keine zusätzlichen Musikstunden halten möchte, das sie sehr unmusikalisch sei. Die Zurechtweisung von Chefinnenseite fiel schärfer aus und stieß bei uns Kolleginnen auf Unverständnis.

Interessant war dann unsere kleine Rede zum Schluss (nachdem unser 2. Punkt doch schon irgendwie als die Idee unserer Chefin verkauft wurde). Die Direktorin wusste, dass wir noch einen Punkt unter „Allfälliges“ anbringen wollten. Wir hatten die ganze Rede in kleine Teil unterteilt, sodass jeder zu Wort kam. Da die Grundidee (Supervision) doch eher auf meinen Mist gewachsen war, war mir die Ehre des Anfangens inne. 😉 Es war spannend zu beobachten, dass es unserer Chefin schwer fiel, einfach nur einmal zuzuhören. Mehrmals unterbrach sie uns (bei den vielen Wechseln) und war sofort Fragen ein („Was glaubt ihr, woher das kommt?“ „Wie können wir das lösen?“). Es war mühsam unsere Quintessenz nun doch noch „rüberzubringen“. Aber ich denke, es gelang uns doch ganz gut – und man merkte sichtlich, dass es unserer Chefin doch nahe ging, auch wenn sie es versuchte zu überspielen.

Aber ich muss sagen, es fiel uns allen ein Stein vom Herzen, da wir nun endlich offen darüber gesprochen hatten. Oder es zumindest einmal angesprochen hatten. 🙂

Was ich danach noch eigenartig fand war, dass von Seiten der Direktorin noch ein kleines psychologisches Machtspielchen kam, indem sie uns unterbreitete, wenn die Kollegin aus der Karenz zu uns zurückkommen muss, dann müsse eine andere Kollegin gehen. Bereits vor zwei Wochen (als ich das erste Mal davon hörte, dass Stunden knapp waren) schlug ich vor, dass jeder der möchte einfach ein oder zwei Stunden abgibt, um beide Arbeitsplätze zu sichern. Ich stieß nur auf taube Ohren – das wollte keiner hören. Dieses Mal ergriff ich abermals das Wort und trug meinen Vorschlag abermals vor, in versammelter Runde. Zum Erstaunen der Direktorin erklärten sich 10 andere Kolleginnen & Kollegen bereit, freiwillig eine Stunde abzugeben, sodass eben 11 Stunden zur Verfügung standen. Daraufhin war kurze Stille. *hihihi* Sprachlos habe ich die Frau Direktor noch selten erlebt. Da musste ich einfach noch anfügen, dass genau das (Zusammenhalt) die Stärke des Teams von unserer Schule ist! Wieso nicht nutzen? 😉

Tierpark Preding

Der letzte Ausflug mit dem Bus für die erste Klasse. Gemeinsam mit meiner Kollegin besuchten wir noch den Tierpark Preding.

Unten angekommen, durften wir erstmals jausnen. Dies war allerdings fast nicht möglich! Die Chefin erlaubte uns bereits innerhalb des Tierparks zu essen und so waren die Kinder von den Affen und den Hühnern mehr wie abgelenkt. Besser wäre es hier gewesen, wir hätten draußen am (kostenpflichtigen) Spielplatz gejausnet.

Da wir eine Führung gebucht hatten, warteten wir darauf, dass wir nun endlich abgeholt würden… aber scheinbar gab es ein Missverständnis. Zum Glück war unserer Führer flexibel und wir konnten loslegen. Klarerweise sind bei 30 Kindern nicht alle still und so war es eine gewisse Herausforderung, die Tiere aus der Nähe zu betrachten, weil sie vor dem Lärm immer flüchteten.

Ich war überrascht, wie groß der Tierpark tatsächlich war und welche Tiere sie alles beherbergten. Der Mann, der uns führte, erklärte zu jedem Tier ein paar Dinge. Faszinierend, dass hier doch jedes Tier einen Namen hatte und sie größtenteils wirklich auf den Namen hörten. D.h. wenn sie gerufen wurden auch darauf reagierten und näher kamen.

Imposant war der Strauß und die eine Hühnerart, die fast gleich groß war wie die Mini-Shetties. 😀

Die Zeit verging wie im Flug und wir waren noch nicht einmal durch, bekam unser Führer bereits einen Anruf, wo wir denn so lange blieben. Die Führung sollte lediglich 45 Minuten dauern und wir waren schon 1,5 Stunden unterwegs! Uijuijui… das hörte sich nicht gut an.

Schnell machten wir uns daran den Rest zu erledigen. Die Kinder waren ohnehin (ob der Fülle) nicht mehr aufnahmefähig und so zogen wir von dannen.

Als Abschluss redete die Chefin uns noch ein schlechtes Gewissen ein, weil immerhin hatte sie uns den Preis für eine normale Führung gemacht und die Begleitpersonen waren alle frei und jetzt haben wir doppelt so lange gebraucht… blablabla, sodass meine Kollegin und ich uns (um guten Willen zu zeigen) zu einem sehr großzügigen Trinkgeld hinreißen ließen. *seufz*