Neue Computer und alte Probleme

Eigentlich war ja noch kein regulärer Schultag. Eigentlich wäre dies auch kein regulärer Schultag gewesen.

Betreten des Schulgebäudes: 8:30

Verlassen des Schulgebäudes: 17:30

 

Und was habe ich erledigt? Um ehrlich zu sein, für mich war es unbefriedigend und frustrierend. *seufz*

Zuerst musste ich den neuen Rechner im Lehrerzimmer aufstellen, zusammenbauen, einschalten, schauen, dass da alles rund läuft. *done* Dann widmete ich mich (schon parallel) dem uralten Laptop auf meinem (neuen) Platz, der mir zur Verfügung gestellt wurde – bloß dass dessen Windows XP schon beim kleinsten Klick überfordert schien. Nach 2 Stunden kam ich endlich das erste Mal in meine Klasse… und siehe da, meine beiden Computer (beschriftet) waren nicht in meiner Klasse. Die Suche begann. Wo waren sie denn nur? Schließlich fand ich die guten Stücke alle bei einer Kollegin. Falsch zugeordnet und verräumt. Ok… ich such ja gern. 😉

1. Pause, eine Kollegin brachte Jause mit.

Sofort wurde ich gebeten mich doch dem anderen neuen Rechner zu widmen, der im neuen GTS-Büro stand. Internet geht nicht. *hihihi* Ja, Kabel anstecken hilft. 😉 Geht dennoch nicht. Hinauf – hinunter – hinauf – hinunter – usw. Nein, ich schaffte es nicht, eine funktionierende Verbindung herzustellen. Widme ich mich später… da muss ich erst beim Kabelchaos auf den Serversteckplätzen durchblicken. Faszinierend!

Zurück in meine Klasse, Tische umgestellt, mein versperrtes Rollkasterl in einer anderen Klasse ausfindig gemacht. Erste leichte Verzweiflung.

Es war Mittag und die neue Kollegin kam mit meinen Buchstabenladen. Ausladen geholfen, in die Klasse raufgeschleppt. Dann kam sie auch schon und ich baute ihr, ihren Computer auf. 🙂 Der Bildschirm verursachte Augenkrebs, neuen gesucht, gefunden, aufgestellt. Für besser empfunden.

Wieder in meiner Klasse damit begonnen, meine Rechner aufzustellen und anzuschließen. Schon kam ein „Hilfeschrei“, das Installieren klappt nicht, keine Adminrechte. 😉 Programm installiert. Getestet.

Eine andere neue Kollegin fragte wegen dem Drucker. Aja… stimmt. Den hatte ich noch nirgends auf den neuen Geräten installiert. Gesucht… gefunden… kein Treiber. Gesucht. Nichts. Internet befragt, sehr viele verschiedene auf der Herstellerseite gefunden. Aha. Zwei verschiedene ausprobiert. Nicht funktioniert. Problemlösung vertagt.

Auf den Rechnern in meiner Klasse alle Updates installiert. Nebenbei Zettel sortiert und die Regale begonnen einzuräumen. Meinen Korb ausgeräumt.

Das wars. 9 Stunden vor Ort gewesen und eigentlich ist nichts wirklich weitergegangen. Total unbefriedigend! Für mich. Ich hoffe, dass ein paar Kolleginnen so lieb sind, und ihre Computer selbstständig aufbauen – woher soll ich die Zeit nehmen???

Gemeinsame Planung für die 1. Schulwoche

Heute war es soweit! Wir (zukünftigen) Erstklasslehrerinnen setzten uns zusammen und besprachen einmal die erste Schulwoche. Immerhin hatte die neue Kollegin sicher gaaaaaanz viele Fragen. Und es war einfach sehr hilfreich, wenn man sich bei dem neuen System des „Freien Schriftspracherwerbs“ gemeinsam vorbereitete. Das war Neuland für jeden von uns… aber an so einer tollen Vorzeigeschule wie die unsere… 😉

Resümee: Noch niemand von uns war so wirklich im Arbeitsfluss! 😀 Denn Zeiteffizienz ist etwas anderes. 😛 Wir trafen uns gegen halb 10 und um halb 2 schauten wir das erste Mal auf die Uhr und schreckten uns, dass schon bereits so spät ist. 😀 Aber zumindest die Grundpfeiler sind nun fixiert. 🙂

Die Anlauttabellen habe ich ausgeteilt. Dazu werden wir noch ein Leporello erstellen, das in eine Zündholzschachtel passt und somit auch gut in der Hosentasche Platz hat und von den Schülern gut mitgenommen werden kann. Zusätzlich werden wir noch eine leere Anlauttabelle zur freien Gestaltung anfertigen, damit man auch einen kleinen Überblick hat, wie weit jedes Kind ist.

Wir haben uns irgendwie darauf geeinigt, dass jeder aus eigenen Mitteln die Laden ankauft um sie für Buchstabenladen (und später andere Materialien) zu nutzen.

Zusätzlich haben wir auch gleich noch Hängetaschen bestellt, damit die Planarbeit übersichtlicher und noch organisierter wird. Patschensackerl werden noch gekauft und in der ersten Schulwoche mit den großen Buchstabenstempeln bedruckt. Sehr praktisch ist es, dass jedes Kind (und auch die Lehrerinnen) einen eigenen Namensstempel von der Raiffeisenbank zur Verfügung gestellt bekommen. 🙂 So wird das Heftebeschriften sehr vereinfacht. 😀

Meine Praxis von den vergangenen zwei Jahren mit „Sport am Morgen“ wird von den anderen übernommen (zumindest teilweise). Was mir auch noch taugt ist, dass auch meine Schere-Kleber-Dosen Anklang fanden und auch Nachahmer fanden. 🙂

Und dann taten sich noch soooooooooo viele kreative Ideen auf, dass ich zwischendurch gar nicht wusste, was man alles wählen sollte! Aber… jetzt heißt es einmal die CDs meiner Kollegin von der Lernbiene durchzusehen und auch im Zaubereinmaleins zu stöbern, was sich hier nicht noch alles Brauchbares findet. 🙂 Gerade für die Kleineren ist das mehr dabei. 😉

Link

Endlich… die Bücher sind da!

Finally hab ich meine Bücher endlich bekommen. Jetzt kann ich mich weiter einlesen und vorbereiten 🙂

Alles auf eigene Kosten versteht sich…

Nur bei dem hier, darf ich dann die Kosten auf die zukünftige Klassenkassa übertragen. 🙂 Da tun wir vier Erstklasslehrer uns zusammen: