Kurzmitteilung

1. Zeugnis – adieu 1. Klasse

Die Zeit vergeht wie im Flug… bereits heute erhält jedes Kind aus meiner Klasse sein 1. „richtiges“ Zeugnis. In 2 Monaten sind wir dann bereits Zweitklässer!!!

Natürlich wurde ich heute für meine Mühen belohnt. Jedes Kind durfte ein Gesellschaftsspiel von zu Hause mitnehmen. Nach einem Gemeinschaftsbild als Willkommensgruß für das nächste Schuljahr, spielten sie leise und brav in unterschiedlichen Gruppen und genossen den Freiraum.

Jetzt konnten wir gemeinsam die Lorbeeren ernten, für dieses erfolgreiche 1. Schuljahr.

Meine Lieben, ich wünsche euch erholsame Ferien, aufregende Abenteuer, Tage an denen ihr tun könnt, wonach euch der Kopf steht und jede Menge Spaß & Lachen!

Wir sehen uns im Herbst in der 2. Klasse wieder!

Wanderung und Abschlussfeier

Ein herrlich warmer Tag… ab zu einer Wanderung mit uns, wo wir unter einem dichten Blätterdach im angenehmen Schatten tollen können um den Sommer zu genießen.

Alle drei ersten Klassen machten sich gemeinsam auf den Weg zum „Indianerkogel“. Etwa eine halbe Stunde marschiert man hin. In Anbetracht des heißen Wetters eine gute Distanz. Schon kurz nach dem Losgehen kamen die ersten Fragen: „Dürfen wir jausnen?“ „Wann sind wir da?“ „Ist es noch weit?“ Keine Ausdauer die Heldinnen und Helden! 😀

Aber kaum hatten wir uns am Ziel gestärkt, zogen die „Indianer“ von dannen und kletterten bzw. rutschten den Hügel hinauf und hinunter. Aus der Ferne sah man nur mehr eine große dreckige Staubwolke. Phänomenal!

Daher lautete mein Auftrag für heute Abend: Ordentlich waschen! 🙂

Schließlich hatten die zwei „normalen“ ersten Klassen heute ihre gemeinsame Abschlussfeier und wer wollte, durfte auch in der Schule übernachten.

 

Abends holte ich dann meine Kollegin ab und wir fuhren gemeinsam zur Schule. Dort angekommen war ich überwältigt: Die Eltern hatten bereits alles organisiert und aufgebaut. Es war umwerfend, wie das reibungslos funktionierte. Einfach schön!

Nach langem Tratschen, kamen bereits die ersten Kinder, dass sie müde waren, wann es denn endlich die angekünidgte Überraschung gäbe… 😉 So verdrückten wir Lehrerinnen uns mit den Kindern nach oben und überließen den Eltern wieder die Aufräumarbeiten (wie ich heute Morgen sah – es klappte wieder alles einwandfrei).

Gemeinsam sahen wir uns noch den Film „Horton“ an und dann schliefen einige Kinder auch schon ein. Nur ein Bub musste abgeholt werden, und 2 Mädchen brauchten extra Kuscheleinheiten. So kamen meine Kollegin und ich zu mehr Schlaf als erwartet. 🙂 Wir legten uns gegen halb 1 endgültig schlafen.

Und auch heute Morgen warteten wir schon sehnsüchtigst auf die ersten Eltern. Um halb 6 war die erste Tagwache. 😀 Ganz brav drollten sich die Frühaufsteher in die Klasse um dort leise zu spielen. So hatten die anderen Kinder noch Gelegenheit bis 7 Uhr zu schlafen, da wecken wir sie dann endgültig auf. 😉

Das Frühstück war wieder perfekt organisiert von den Eltern… und es war lecker!!! *mmmmmh* Selbst ein Jausensackerl war für jedes Kind gepackt worden. Ich muss schon sagen, wir haben die besten Eltern ausgefasst! 😀

Danke, danke, danke dafür!!! ❤

Schulschlussgottesdienst, Konzert

In der letzten Schulwoche gingen wir es alle gemütlicher an.

Klar fordern manche Eltern peinhart ein, dass vom ersten bin zum letzten Schultag ein Recht auf Unterricht herrscht. 😀 Aber dann müssten auch genau diese Eltern an der Moral ihrer Kinder arbeiten. 😉

Ab einem gewissen Zeitpunkt geht einfach nichts mehr!

Heute stand nur mehr noch der ökumenische (und wieder einmal super gelungene) Schulschlussgottesdienst am Programm. Unsere beiden Religionslehrerinnen tun sich so viel an, machen das jedes Mal so perfekt, binden die Kinder alle so mit ein… ein Traum. Da ist man echt unzufrieden, wenn man einen Kindergottesdienst in anderen Pfarren miterlebt. 😉

Im Anschluss wanderte die gesamte Schule nach Fernitz um dem Konzert des Jugendblasorchesters zu lauschen. Es war so heiß, keiner hatte mehr Lust auf irgendetwas! Im Veranstaltungszentrum war es auch drückend schwül. Die Aufführung war dezent „fad“ und trug auch nicht gerade zu einer besseren Laune bei. Man hätte dem ganzen doch etwas mehr Pepp verleihen können… 😉 Aber gut… es ist eben auch nicht jeder so wie unsere Chorleiterin. *hihihi* Mensch, sind wir an dieser Schule verwöhnt!!!

Danach machten wir uns wieder auf den Heimweg, aber nicht ohne die Kinder vorher noch im Schatten austoben bzw. erholen zu lassen. Es war einfach wirklich unerträglich heiß! Ich bin echt froh, dass alle Kinder so tapfer waren und in der glühenden Hitze so brav marschierten. 🙂

Tierpark Preding

Der letzte Ausflug mit dem Bus für die erste Klasse. Gemeinsam mit meiner Kollegin besuchten wir noch den Tierpark Preding.

Unten angekommen, durften wir erstmals jausnen. Dies war allerdings fast nicht möglich! Die Chefin erlaubte uns bereits innerhalb des Tierparks zu essen und so waren die Kinder von den Affen und den Hühnern mehr wie abgelenkt. Besser wäre es hier gewesen, wir hätten draußen am (kostenpflichtigen) Spielplatz gejausnet.

Da wir eine Führung gebucht hatten, warteten wir darauf, dass wir nun endlich abgeholt würden… aber scheinbar gab es ein Missverständnis. Zum Glück war unserer Führer flexibel und wir konnten loslegen. Klarerweise sind bei 30 Kindern nicht alle still und so war es eine gewisse Herausforderung, die Tiere aus der Nähe zu betrachten, weil sie vor dem Lärm immer flüchteten.

Ich war überrascht, wie groß der Tierpark tatsächlich war und welche Tiere sie alles beherbergten. Der Mann, der uns führte, erklärte zu jedem Tier ein paar Dinge. Faszinierend, dass hier doch jedes Tier einen Namen hatte und sie größtenteils wirklich auf den Namen hörten. D.h. wenn sie gerufen wurden auch darauf reagierten und näher kamen.

Imposant war der Strauß und die eine Hühnerart, die fast gleich groß war wie die Mini-Shetties. 😀

Die Zeit verging wie im Flug und wir waren noch nicht einmal durch, bekam unser Führer bereits einen Anruf, wo wir denn so lange blieben. Die Führung sollte lediglich 45 Minuten dauern und wir waren schon 1,5 Stunden unterwegs! Uijuijui… das hörte sich nicht gut an.

Schnell machten wir uns daran den Rest zu erledigen. Die Kinder waren ohnehin (ob der Fülle) nicht mehr aufnahmefähig und so zogen wir von dannen.

Als Abschluss redete die Chefin uns noch ein schlechtes Gewissen ein, weil immerhin hatte sie uns den Preis für eine normale Führung gemacht und die Begleitpersonen waren alle frei und jetzt haben wir doppelt so lange gebraucht… blablabla, sodass meine Kollegin und ich uns (um guten Willen zu zeigen) zu einem sehr großzügigen Trinkgeld hinreißen ließen. *seufz*

Bärenburg – das Kindersicherheitshaus in Graz

Heute besuchten wir also die Bärenburg im LKH Graz. Ich selbst war noch nie dort und freute mich auch schon wieder, etwas Neues kennenzulernen.

Da wir 2 Klassen waren (nachdem wir jeweils nur 15 Kinder hatten, bekamen wir diese „Ausnahmegenehmigung“) wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt. So war unsere Direktorin so nett uns zu begleiten.

Der Bus durfte ausnahmsweise aufs Gelände einfahren, damit wir nicht sooooo weit gehen mussten. Schließlich ist die Bärenburg gaaaaaaaaaanz hinten. 😀 Allerdings ist es hier ratsam, über die Stiftingtalstraße zu fahren!

Dort angekommen – es regnete – zogen brav alle ihre Schuhe aus und ihre Patschen an. Diese sind (neben der obligatorischen Jause mit Getränk) selbst mitzunehmen. Nach einer kurzen gemeinsamen Einführung, wurden wir in die 3 Gruppen aufgeteilt.

Im Haus gab es dann eine Station „oben“, wo eben das Kinderschlafzimmer, das Badezimmer und die Küche mit allen bekannten/üblichen Gefahrenquellen nachgebaut sind. Meine Gruppe wusste bereits erstaunlich viel über Sicherheitsvorkehrungen und Gefahrvermeidung.

Danach konnten wir hinunter, wo wir einiges über die Sicherheit im Straßenverkehr lernten. Alle Kinder durften zeigen, wie gut sie sich schon selbst angurten konnten, welche Schutzmaßnahmen sie beim Radfahren trafen und wurden abgemessen um zu zeigen, ob sie schon groß genug sind, ohne Kindersitz im Auto mitfahren zu dürfen. Hier lernte auch ich etwas Neues: Man muss 150cm groß sein! (Mir kam vor, „zu meiner Zeit“ war das noch weniger… aber gut… ist ja auch schon lange her… 😀 )

Nach einer kurzen Jausenpause, durften wir zu guter Letzt in die Bücherei im Gebäude gegenüber. Brav schlichen die Kinder die Treppen hinauf, so leise wie die Indianer. Immerhin waren wir nun im „richtigen“ Kinder-Krankenhaus. Ganz oben angekommen lernten wir bereits für die „Freiwillige Radfahrprüfung“ vor. 😉 WIR wissen jetzt schon ganz genau, wie ein Fahrrad ausgerüstet sein muss, damit ich sicher auf der Straße fahren darf. Zusätzlich durften wir dann noch einen Versuch starten, weil Feuer auch immer ein heißes Thema ist. Wie lange braucht eine Flamme wirklich, bis sie erloschen ist? – Sehr interessant.

 

So könnte „Schule“ öfters sein… wenn die Kinder so nebenbei lernen. 😉

Nettes Detail am Rande: Ein paar Kinder wurden interviewt für Ö1. Im Herbst, wenn alles fertig geschnitten ist, kann man mit viel Glück unsere Heldinnen & Helden hören. 🙂