Statusmitteilung

*au*

Vor einer Woche habe ich mich ja am Fuß verletzt, sodass ich am Freitag (vergangener Woche) statt den Unterricht doch lieber das UKH besuchte. Seither stehen mir ja Krücken für die „bessere“ Fortbewegung zur Verfügung.

Nachdem ich mich am Wochenende geschont habe und wirklich nichts getan habe, ging es mir Montag und Dienstag relativ gut. Doch seit gestern schmerzt mein Fuß wieder permanent, er ist schwarz-blau geschwollen und sieht furchterregend aus. :/

Aber da meine Kinder so nett sind, und mich sehr viel sitzen lassen, damit ich mein Bein hochlagern kann und der Schmerz nachlässt, habe ich mir heute erlaubt, mit ihnen draußen Bob fahren zu gehen. 🙂

Welch eine Freude!!! 🙂

In der Kälte hielten sich meine Schmerzen auch in Grenzen, aber nachmittags bin ich wirklich erschöpft und brauche meine Ruhe. *seufz*

Zum Glück habe ich sooooooooooooooo liebe Kolleginnen, die mich bei der Pausenaufsicht unterstützen und mich auch zur Schule chauffieren. ❤ Macht den Dauerschmerz erträglicher. :-*

Kurzmitteilung

Turnunterricht zu Forschungszwecken

Wie herrlich entspannt man ist, wenn man den Kindern den nötigen Freiraum gewährt – fabelhaft!!!

Im Zuge einer weiteren Fortbildung (welche sich als Teilnahme an einer Forschungsgruppe herausstellte) hatte ich die Aufgabe, meine Kinder in einer vorbereiteten Umgebung zu beobachten. Da man eben weg von der Leistung und hin zur Volition gehen will. 🙂 Gute Entwicklung, und wie ich bemerkte, überschneidet sich das immer mehr mit der Evolutionspädagogik. 🙂

Jedenfalls baute ich mit den Kindern im Turnsaal alle möglichen Sachen auf. Erklärte gar nichts (aber es kam sofort die Frage, ob ich denn nicht erklären will, wie das alles funktioniert) und ließ die Kinder einfach machen.

So wenige Streiterein hatte ich schon lange nicht mehr. Es war ruhig und alle bewegten sich. Was will man mehr? 🙂

 

Zitat

Usus an der Schule

Vergangene Woche war meine Parallelkollegin leider nicht in der Schule. :/

Damit das Supplieren einwandfrei funktioniert, habe ich jeden Tag mit ihr telefoniert und alles hergerichtet. Idiotensicher… niemand will lange suchen müssen, wenn er nur eine Stunde in der Klasse ist. Ich muss sagen, das hat ganz gut geklappt.

Zusätzlich habe ich noch so einiges von ihr korrigiert, damit sie eben an ihrem ersten Tag in der Schule nicht erschlagen wird.

Die Dankbarkeit meiner Kollegin war umwerfend. Das war den Mehraufwand echt wert (ja, ich bin mal wieder sehr an meine eigenen Grenzen gestoßen, aber für diese Kollegin mache ich das gern). Mir wurde später nur erzählt, dass die Kollegin bei unserer Direktorin für mich ein gutes Wort einlegen wollte (so von wegen, dass ich ihre und meine Klasse gut schupfte), und die Antwort von der Chefin dann war:

Das ist bei uns so Usus.

Ahja… diesen Usus würde ich gerne sehen. 😉

Aber für Dank & Anerkennung von Chefseite mach ich das eh nicht. Ich will meiner Kollegin so gut wie möglich unter die Arme greifen, wenn es ihr nicht gut geht. Und das ist mir soweit einigermaßen gelungen. 🙂

Ich bin so froh, dass es sie gibt und wir 5 Erstklasslehrerinnen uns so gut verstehen und für einander da sind. Klingt kitschig – ist es auch. ❤ Danke – ich hab euch total lieb!!!

Exhibitionismus

Da trägt es sich zu, dass sich im Ort (scheinbar) ein Exhibitionist herumtreibt. Vor zwei Mädchen der Schule soll er sich entblößt haben.

Klarerweise passiert das, wenn ich nicht in der Schule bin. Auf Grund meiner weiteren Ausbildung drückte ich am Freitag selbst die Schulbank. Und genau an diesem Tag geht die Frau Direktor durch und klärt das mit den (anwesenden) Lehrerinnen.

Heute (mittwochs darauf) werde ich von Eltern aus meiner Klasse angesprochen, ob ich denn noch mit meinen Kindern darüber sprechen werde, über die Vorfälle… .

Ganz ruhig und gelassen bleiben. Versichern, dass natürlich alles geklärt wird… und dann einmal den Weg zur Direktorin gesucht und um Aufklärung gebeten. 🙂

Ja, ganz ehrlich, ich hätte mir schon gewunschen, dass diese Information an mich herangetragen wird. Bei aller „Holschuld“, aber von so etwas kann ich doch nicht ausgehen! Ein Vermerk im Läufer, ein Informationszettel im Konferenzzimmer oder irgendeine Notiz hätten mir das Leben in dem Moment doch etwas erleichtert.

Schon vergessen? Das ist ja quasi mein „Spezialgebiet“. 😉