Kurzmitteilung

Reger Betrieb im Schulhaus

Diesen Fenstertag haben etliche Kolleginnen genutzt um in der Schule noch etwas zu werkeln. Ich marschierte schnellen Schrittes, vollbepackt auf das Schulhaus zu, bewunderte die frischen Spuren im Neuschnee, wunderte mich dann über das Zickzack vor den Stiegen und saß auch schon voll Karacho auf meinem Hintern. 😀

Es hat mir einfach so mir-nix-dir-nix die Füße weggezogen. Ich konnte gar nicht mehr reagieren, denn bevor ich noch realisierte, was passiert, lag ich schon am Boden. Um mich herum mein Zeug verstreut. Klarerweise war ich vollbepackt. 😉

Mein schallendes Gelächter zog eine Kollegin an, die mir gestand, dass die „anderen“ Spuren von ihr waren. Sie wollte vertuschen, dass ihr selbiges passiert war. *hihihi*

Es trudelten dann noch einige andere Kolleginnen ein. Selbst als ich in der Dunkelheit das Areal verließ, kamen mir noch eine Kollegin und der Schulwart entgegen. 😀

Ich hoffe doch, dass die Putzdamen nun wieder so lieb sind, und mir die Fundgegenstände waschen. 🙂 Ohne Kinder im Haus, lässt es sich viel leichter zusammensammeln und sortieren. Zum Glück hielt sich der Fundus diesmal in Grenzen. 🙂

Kurzmitteilung

Paddington

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien durfte die ganze Schule ins Kino um sich den Film „Paddington“ anzusehen.

Ich muss sagen, ich genieße solche Aktionen, weil hier die Kinder wirklich für ihr Bravsein belohnt werden (außerdem können sie hier noch einmal zeigen, dass sie es können) und man sich schon in alle Ruhe auf Weihnachten einstimmen kann.

Der Film selbst war traurig und spannend-gruselig. Einige meiner Erstklässer bekamen es leider mit der Angst zu tun, so hatte ich keinen Schoßplatz mehr frei, bzw. konnte ich gar nicht genug (eigene) Hände zum Halten, Streicheln, Trösten haben.

Auffallend war, dass eher die zweitgeborenen Mädchen bei mir Schutz suchten (natürlich nicht alle…). Die Buben rührten sich gar nicht… und erstgeborene Mädchen bissen durch. 😉

Im Großen und Ganzen war es aber ein netter Ausklang – trotz allem.

Hoffentlich im nächsten Jahr wieder! 🙂

Zitat

Krampus naht…

Schülerin kommt nach dem Unterricht weinend zu mir:

„Ich trau mich nicht alleine zur Oma gehen!“

Bin ich nicht eine gute Lehrerin, dass ich sie zur Oma (zu Fuß) begleite… und das, obwohl ich eh halb krank bin?

Da sieht man wieder, was diese künstlich-böse Figur Krampus anrichtet. Trauen sich die Kleinen nicht einmal mehr alleine durch den gesicherten Park gehen, vor lauter Angst, es nimmt sie wer mit! *tztz*

Statusmitteilung

Elternsprechtag, der 1.

Erledigt. Erschöpft. Stimmlos.

Dank der großzügigen Zeitvorgabe (20 Minuten pro Gespräch, 15 zum Reden, 5 zum Wechseln) und der Pünktlichkeit der Eltern ergab es sich so, dass ich immer wieder Pausen hatte. Dies war seeeeeeeeehr angenehm (nicht nur für meine Stimme, auch für meinen geschwächten Körper). Was noch angenehmer war: Je später die Uhrzeit, desto netter die Gäste. Denn umso mehr Lob heimste ich ein. Mensch, tat das guuuuuuuut! 🙂

Auch interessant, dass manche Eltern sich ganz nah setzten, ein paar die Kinder mitbrachten, manche zu zweit erschienen und nur ganz wenige ihres Kindes nicht Herr wurden (bzw. in dem Fall Frau. 😉 ).

Weiteres kleines und schmeichelndes Detail am Rande: Ein ehemaliger Schüler sah Licht und dachte sich doch glatt: „Da schau ich vorbei!“ Diese überaus netten jetzigen Eltern gewährten ihm sogar Gesprächszeit mit mir. ❤