Kurzmitteilung

1. Klassentreffen

Ich konnte es dann doch noch kaum erwarten, meine ehemaligen Viertklasser endlich wieder zu sehen. Auch wenn das Wetter nicht mitspielte und wir leider nicht zelten konnten, so trafen wir uns doch zum Grillen und Zusammensitzen.

Schließlich: Was ich sage – halte ich auch!

Die Kinder freuten sich auch riesig und es war herrlich mitanzusehen, wie sie sich einfach so wieder verstanden, als wären sie nie getrennt gewesen. Dementsprechend ruhig waren auch die Eltern und tranken ein Achterl bzw. Bier nach dem anderen.

Eine lustige Runde, wo ich mich höflichkeitshalber doch hin und wieder „entfernen“ musste um nicht in einen unhöflichen Lachanfall zu verfallen. 😉

Waren doch genau das DIE Eltern, die mir damals dermaßen Feuer unterm A*** gemacht haben, denen ich es nie recht machen konnte (ok, das ist normal), aber die total übertrieben auf Leistung aus waren und mir dann Unfähigkeit vorwarfen und mich auf Grund desssen sogar mit dem Rechtsanwalt konfrontierten. Und genau diese Eltern standen mir jetzt gegenüber und meinten: „Nein, sie haben jetzt begriffen, dass einfach zu viel gefordert wird von den Kindern, und das Schüler-Burn-Out immer mehr wird.“ *lol* Auf der anderen Seite schilderten sie mir, wie leicht sich ihre Kinder im Gymnasium taten und in Mathematik, Biologie, etc. so gut mithalten konnten, weil sie in der Volksschule so viel lernten. Ahja… direkt haben sie das nicht auf mich bezogen, aber ich fasste das peinhart als (spätes, aber immerhin) Kompliment auf. 🙂

Kurzmitteilung

Freitag der 13.

Und nichts ist passiert. Ein Schultag wie jeder andere… fast. 😉

Weil ja keiner dem anderen gleicht. Weil wir ja damit leben, dass wir jeden Tag etwas Neues erleben. 🙂

Heute kam mich, bereits zum 2. Mal in dieser Woche, eine ehemalige Schülerin besuchen. Sie wollte mir unbedingt wieder beim Korrigieren helfen. Leider war ich damit schon fertig und so blieben ihr nur Hilfsdienste bei der Vorbereitung für die kommende Woche.

Allerdings holte sie auch meine Erlaubnis für die folgende Woche ein. Am Mittwochnachmittag möchte sie mir wieder helfen und am Freitag würde sie gerne am Vormittag in der Klasse sein. Schließlich hat sie hier schulautonom frei… und da sie gehört hatte, dass ein anderer ehemaliger Schüler aus Eigeninitiative heraus, den jetzigen 4. Klassen etwas über die weiterführenden Schulen präsentieren möchte…

Aber klar doch! Wir werden schon ein Mittel gegen die aufkommende Langeweile an so einem freien Schultag finden. 🙂

Ich finde das super – war ich doch eine gute Lehrerin. 😉

Statusmitteilung

Elternsprechtag, der 1.

Erledigt. Erschöpft. Stimmlos.

Dank der großzügigen Zeitvorgabe (20 Minuten pro Gespräch, 15 zum Reden, 5 zum Wechseln) und der Pünktlichkeit der Eltern ergab es sich so, dass ich immer wieder Pausen hatte. Dies war seeeeeeeeehr angenehm (nicht nur für meine Stimme, auch für meinen geschwächten Körper). Was noch angenehmer war: Je später die Uhrzeit, desto netter die Gäste. Denn umso mehr Lob heimste ich ein. Mensch, tat das guuuuuuuut! 🙂

Auch interessant, dass manche Eltern sich ganz nah setzten, ein paar die Kinder mitbrachten, manche zu zweit erschienen und nur ganz wenige ihres Kindes nicht Herr wurden (bzw. in dem Fall Frau. 😉 ).

Weiteres kleines und schmeichelndes Detail am Rande: Ein ehemaliger Schüler sah Licht und dachte sich doch glatt: „Da schau ich vorbei!“ Diese überaus netten jetzigen Eltern gewährten ihm sogar Gesprächszeit mit mir. ❤

Kurzmitteilung

Das Lob & die Freude danach

Hat mich letztens in der Pausenaufsicht eine ehemalige Mutter abgewartet, damit sie mir sagen kann, welch tolles Lob ihre Tochter nun im Gymnasium erhalten hatte. Das musste sie mir weiterleiten, weil es doch indirekt auf mich zurückzuführen ist – wider dem damaligen Gerede. 😉

Und heute, als ich wieder einmal ewig in der Schule hockte um noch dieses und jenes zu erledigen, kam ganz überraschend Besuch am Nachmittag. Eine ehemalige Schülerin stand plötzlich vor mir. 🙂 So herrlich-schön, wenn man dann erfährt, wie gut es den früheren Schützlingen nun ergeht. 🙂