Abschied

*snief*

Jetzt ist er vorbei… mein letzter Arbeitstag. Ich vermisse meine Kinder jetzt schon.

Zum Glück fand sich eine liebe Nachfolgerin, die (freiwillig und unbezahlt) bereits die letzte Woche mit uns verbrachte um einen guten Eindruck von der Klasse zu bekommen und gewisse Rituale und Bräuche abschätzen zu können. Offiziell ist sie ja erst mit 27.10. angestellt. Das soll einer verstehen!

Jedes Kind hat von mir ein kleines Abschiedsgeschenk bekommen. Ich bin schon gespannt, wie viele Briefe ich bekommen. 🙂

Aber auch ich wurde reich beschenkt (nicht nur mit Umarmungen), sondern die Eltern waren seeeeeeeeeehr großzügig. Ein Wahnsinn! Ich habe mich so gefreut. Da gehe ich nun noch schwerer… aber wir sehen uns bestimmt wieder einmal. 🙂 Gaaaaaaanz sicher. 🙂 Ohne und dann mit Baby. ❤

Statusmitteilung

Schwangerschaft

Ich bin schwanger!!! 🙂

Ich weiß es seit Dienstag.

Meine (eigenen) Eltern wissen es seit Mittwoch.

Meine Chefin weiß es seit Donnerstag, also heute.

 

Kleines Detail am Rande: Berechneter Geburtstermin ist kurz vor Weihnachten!

Und ja… ich selbst hab die Hälfte der Schwangerschaft einfach so „hingenommen“… jetzt ergeben die ganzen „Symptome“ auch wieder viel mehr Sinn. 😀

Somit arbeite ich noch ca. 1-2 Monate nach Schulbeginn.

Was wohl meine Kolleginnen alle sagen werden?

Wie werden die Schülerinnen und Schüler reagieren?

Und vor allem: Wie bringe ich das den (Klassen-) Eltern bei??? 😀

Aber… man soll die Feste ja feiern wie sie fallen! 🙂

ICH FREU MICH!!! ❤

Wanderung und Abschlussfeier

Ein herrlich warmer Tag… ab zu einer Wanderung mit uns, wo wir unter einem dichten Blätterdach im angenehmen Schatten tollen können um den Sommer zu genießen.

Alle drei ersten Klassen machten sich gemeinsam auf den Weg zum „Indianerkogel“. Etwa eine halbe Stunde marschiert man hin. In Anbetracht des heißen Wetters eine gute Distanz. Schon kurz nach dem Losgehen kamen die ersten Fragen: „Dürfen wir jausnen?“ „Wann sind wir da?“ „Ist es noch weit?“ Keine Ausdauer die Heldinnen und Helden! 😀

Aber kaum hatten wir uns am Ziel gestärkt, zogen die „Indianer“ von dannen und kletterten bzw. rutschten den Hügel hinauf und hinunter. Aus der Ferne sah man nur mehr eine große dreckige Staubwolke. Phänomenal!

Daher lautete mein Auftrag für heute Abend: Ordentlich waschen! 🙂

Schließlich hatten die zwei „normalen“ ersten Klassen heute ihre gemeinsame Abschlussfeier und wer wollte, durfte auch in der Schule übernachten.

 

Abends holte ich dann meine Kollegin ab und wir fuhren gemeinsam zur Schule. Dort angekommen war ich überwältigt: Die Eltern hatten bereits alles organisiert und aufgebaut. Es war umwerfend, wie das reibungslos funktionierte. Einfach schön!

Nach langem Tratschen, kamen bereits die ersten Kinder, dass sie müde waren, wann es denn endlich die angekünidgte Überraschung gäbe… 😉 So verdrückten wir Lehrerinnen uns mit den Kindern nach oben und überließen den Eltern wieder die Aufräumarbeiten (wie ich heute Morgen sah – es klappte wieder alles einwandfrei).

Gemeinsam sahen wir uns noch den Film „Horton“ an und dann schliefen einige Kinder auch schon ein. Nur ein Bub musste abgeholt werden, und 2 Mädchen brauchten extra Kuscheleinheiten. So kamen meine Kollegin und ich zu mehr Schlaf als erwartet. 🙂 Wir legten uns gegen halb 1 endgültig schlafen.

Und auch heute Morgen warteten wir schon sehnsüchtigst auf die ersten Eltern. Um halb 6 war die erste Tagwache. 😀 Ganz brav drollten sich die Frühaufsteher in die Klasse um dort leise zu spielen. So hatten die anderen Kinder noch Gelegenheit bis 7 Uhr zu schlafen, da wecken wir sie dann endgültig auf. 😉

Das Frühstück war wieder perfekt organisiert von den Eltern… und es war lecker!!! *mmmmmh* Selbst ein Jausensackerl war für jedes Kind gepackt worden. Ich muss schon sagen, wir haben die besten Eltern ausgefasst! 😀

Danke, danke, danke dafür!!! ❤

Kurzmitteilung

1. Klassentreffen

Ich konnte es dann doch noch kaum erwarten, meine ehemaligen Viertklasser endlich wieder zu sehen. Auch wenn das Wetter nicht mitspielte und wir leider nicht zelten konnten, so trafen wir uns doch zum Grillen und Zusammensitzen.

Schließlich: Was ich sage – halte ich auch!

Die Kinder freuten sich auch riesig und es war herrlich mitanzusehen, wie sie sich einfach so wieder verstanden, als wären sie nie getrennt gewesen. Dementsprechend ruhig waren auch die Eltern und tranken ein Achterl bzw. Bier nach dem anderen.

Eine lustige Runde, wo ich mich höflichkeitshalber doch hin und wieder „entfernen“ musste um nicht in einen unhöflichen Lachanfall zu verfallen. 😉

Waren doch genau das DIE Eltern, die mir damals dermaßen Feuer unterm A*** gemacht haben, denen ich es nie recht machen konnte (ok, das ist normal), aber die total übertrieben auf Leistung aus waren und mir dann Unfähigkeit vorwarfen und mich auf Grund desssen sogar mit dem Rechtsanwalt konfrontierten. Und genau diese Eltern standen mir jetzt gegenüber und meinten: „Nein, sie haben jetzt begriffen, dass einfach zu viel gefordert wird von den Kindern, und das Schüler-Burn-Out immer mehr wird.“ *lol* Auf der anderen Seite schilderten sie mir, wie leicht sich ihre Kinder im Gymnasium taten und in Mathematik, Biologie, etc. so gut mithalten konnten, weil sie in der Volksschule so viel lernten. Ahja… direkt haben sie das nicht auf mich bezogen, aber ich fasste das peinhart als (spätes, aber immerhin) Kompliment auf. 🙂

Bild

Exoten – Alarm

Heute Mittag, kurz vor der 2. Hofpause, gab es einen kleinen Alarm bei uns in der Schule. Zufälligerweise hatte ich Freistunde und wurde von der Frau Direktor gerufen.

 

Eine Oma stand mit ihrem Handy vor uns, bereits umringt von ein paar Eltern die ihre Kinder abholten, und zeigte uns dieses Foto. Sie hatte noch ein paar andere geschossen und war sichtlich nervös. 😀

EdelkrebsMein Kommentar mit „Cool!“ wurde von den Eltern eigenartig beäugt. Aus Sicherheitsgründen machte sich unsere liebe Chefin auf die Suche nach dem Tierchen. Sollte es doch in der Wiese von unserem Generationenpark zu finden sein. Und wir wollten weder das Tier noch unsere Schülerinnen und Schüler einer unnötigen Gefahr (Schrecken) aussetzen. Der Schulwart marschierte auch mit. Ich schnappte mir schnell einen geeigneten Behälter und folgte.

Kurze Zeit später schrie besagte Oma auf und machte einen Sprung auf die Seite. Ihre Enkelin beruhigte sie mit „Brauchst keine Angst haben.“ Dort war das posierliche Tier, schon etwas mitgenommen von der Hitze. Ja und wer wird es jetzt wohl retten?

Niemand von den anderen hatte wohl daran gedacht. *Augenüberdreh*

Mit Hilfe eines kleinen Astes bugstierte ich den Krebs in mein Gefäß. Sofort mussten ihn ein paar Kinder, die Oma und natürlich die Direktorin und der Schulwart betrachten… jetzt wo sie in Sicherheit waren. 😀 Damit das arme Tier endlich wieder in sein Territorium kam, verfrachtete ich es in den Bach. Kritisch beäugt von den Umstehenden.

Nach dem Unterricht recherchierte ich im Internet, weil Flusskrebs war dies keiner! Aber doch ein naher Verwandter: Ein Edelkrebs.

So harmlos – und so ein G’riss drum. 😉