Abschied

*snief*

Jetzt ist er vorbei… mein letzter Arbeitstag. Ich vermisse meine Kinder jetzt schon.

Zum Glück fand sich eine liebe Nachfolgerin, die (freiwillig und unbezahlt) bereits die letzte Woche mit uns verbrachte um einen guten Eindruck von der Klasse zu bekommen und gewisse Rituale und Bräuche abschätzen zu können. Offiziell ist sie ja erst mit 27.10. angestellt. Das soll einer verstehen!

Jedes Kind hat von mir ein kleines Abschiedsgeschenk bekommen. Ich bin schon gespannt, wie viele Briefe ich bekommen. 🙂

Aber auch ich wurde reich beschenkt (nicht nur mit Umarmungen), sondern die Eltern waren seeeeeeeeeehr großzügig. Ein Wahnsinn! Ich habe mich so gefreut. Da gehe ich nun noch schwerer… aber wir sehen uns bestimmt wieder einmal. 🙂 Gaaaaaaanz sicher. 🙂 Ohne und dann mit Baby. ❤

Countdown läuft

Die letzten 5 Tage beschäftigte ich mich also intensiv mit „Schule“…

  • Jahresplanung – mit Wehmut, weil ich mir voll oft gedacht habe: „Das Projekt mit meiner Kollegin wäre voll cool… oh, im Jänner bin ich ja nicht mehr da!“ Oder zumindest so etwas Ähnliches.
  • Klasse schmücken – im Vergleich zu anderen Klassen ist meine noch immer leer! 😀
  • neue Computer einrichten – ich Tschopperl vergesse natürlich wieder den USB-Stick mit dem Treiber. Aber gut, Montag ist auch noch ein Tag – nach der langen Konferenz. 😉
  • Namensschilder, Listen, Regeln, Sitzordnung, Etiketten, Bücher, Hefte, Grundüberlegungen, …
  • Elternbrief bzgl. meiner Schwangerschaft

Heute kommt noch ein gewisser Feinschliff und dann sollte ich gewappnet sein für den 1. Tag! 🙂 *wohooo* Ich freue mich schon total!!!

Was mich allerdings total stört, sind diese Kolleginnen und Kollegen, die den ganzen Sommer über pumperlgesund waren und dann am 1. Schultag einfach so krank sind, dass sie nicht auftauchen und für den Rest einer halben Ewikgkeit in Dauerkrankenstand gehen müssen. ICH hätte mir eine liebe Kollegin (oder einen netten Kollegen) gewunschen, dem ich langsam, fließend und schleichend meine Klasse übergeben kann. Aber stattdessen muss sich die PSI mal um die „Härtefälle“ kümmern, die ad hoc keinen mehr haben in der Klasse. Total verständlich… aber ich kann das einfach nicht nachvollziehen, warum manche Kolleg/innen tatsächlich so handeln. *Kopfschüttel*

Als positiven Abschluss, aber noch ein paar „ehrliche“ Aussagen von Lehrer/innen aus Deutschland. 😉

http://www.bild.de/news/inland/lehrer/ehrliche-lehrergedanken-zum-schulanfang-42493002.bild.html

 

 

Kurzmitteilung

Lehrerabschluss

Wie jedes Jahr feierten auch wir Kolleginnen und Kollegen den Schulabschluss. Im Sommer bietet es sich immer an, dass wir grillen. Selbst wenn der Regen kommen sollte, ist die Schule dafür ideal gebaut, denn wir haben quasi eine überdachte „Terrasse“. 🙂

Meine Kollegin und ich erschienen im Doppelpack, so konnten wir uns gegenseitig ermutigen, nicht zuuuuuuuu lange zu bleiben (wir hatten am Folgetag noch eine kurze Nacht vor uns). Es war ein gemütliches Beisammensitzen, das Grillgut war lecker. Die mitgebrachten Saucen, Salate und Kuchen wie immer köstlich… ein Schlemmen ohne Ende! 😀

Und dann kam der Punkt, als unsere Chefin einmal neben mir zu sitzen kam und laut ansprach, dass ich meine Ausbildung zur Lernberaterin P.P.® abgeschlossen hatte. Wusste ohnehin jeder, schließlich wurde mir dafür ein Tag „frei“ genehmigt. 😉

Aber dann meinte sie: „Es wäre doch wirklich ideal, wenn du die Förderstunden alle machen könntest. Jetzt wo du mit deiner Ausbildung eine Fachfrau bist… “ (Wollte sie mich wieder „gut stimmen“? Oder für etwas anderes ködern? :D) Ich erwiderte nur darauf: „Du, in der VS xy ist das möglich!“ Daraufhin war sie kurz sprachlos und erklärte dann: „Ja, das liegt nicht allein in meiner Entscheidungsmacht.“ (Aha… also dann doch wieder der Rückzieher? 😀 )

Ich bin schon auf die (endgültige!) Lehrfächerverteilung gespannt… 😉

Kurzmitteilung

Schulschlusskonferenz

Es war soweit… der Schulschluss stand vor der Tür und somit auch die letzte Konferenz. Heute wollten wir auch unsere Supervision präsentieren.

30 Minuten vor Konferenzbeginn setzten wir uns mit unseren Kolleginnen & Kollegen (ohne Frau Direktor) zusammen und „weihten“ sie in unser Vorhaben ein. Alle stimmten zumindest einem Punkt (von unseren drei Herzenwünschen) zu. Das tat gut und stärkte noch mehr unseren Zusammenhalt – so wie es früher einmal war. 🙂

Bei der Konferenz selbst vergriff sich die Direktorin einmal gröber im Ton, als eine junge Kollegin nur anmerkte, dass sie – wenn nur irgend möglich – keine zusätzlichen Musikstunden halten möchte, das sie sehr unmusikalisch sei. Die Zurechtweisung von Chefinnenseite fiel schärfer aus und stieß bei uns Kolleginnen auf Unverständnis.

Interessant war dann unsere kleine Rede zum Schluss (nachdem unser 2. Punkt doch schon irgendwie als die Idee unserer Chefin verkauft wurde). Die Direktorin wusste, dass wir noch einen Punkt unter „Allfälliges“ anbringen wollten. Wir hatten die ganze Rede in kleine Teil unterteilt, sodass jeder zu Wort kam. Da die Grundidee (Supervision) doch eher auf meinen Mist gewachsen war, war mir die Ehre des Anfangens inne. 😉 Es war spannend zu beobachten, dass es unserer Chefin schwer fiel, einfach nur einmal zuzuhören. Mehrmals unterbrach sie uns (bei den vielen Wechseln) und war sofort Fragen ein („Was glaubt ihr, woher das kommt?“ „Wie können wir das lösen?“). Es war mühsam unsere Quintessenz nun doch noch „rüberzubringen“. Aber ich denke, es gelang uns doch ganz gut – und man merkte sichtlich, dass es unserer Chefin doch nahe ging, auch wenn sie es versuchte zu überspielen.

Aber ich muss sagen, es fiel uns allen ein Stein vom Herzen, da wir nun endlich offen darüber gesprochen hatten. Oder es zumindest einmal angesprochen hatten. 🙂

Was ich danach noch eigenartig fand war, dass von Seiten der Direktorin noch ein kleines psychologisches Machtspielchen kam, indem sie uns unterbreitete, wenn die Kollegin aus der Karenz zu uns zurückkommen muss, dann müsse eine andere Kollegin gehen. Bereits vor zwei Wochen (als ich das erste Mal davon hörte, dass Stunden knapp waren) schlug ich vor, dass jeder der möchte einfach ein oder zwei Stunden abgibt, um beide Arbeitsplätze zu sichern. Ich stieß nur auf taube Ohren – das wollte keiner hören. Dieses Mal ergriff ich abermals das Wort und trug meinen Vorschlag abermals vor, in versammelter Runde. Zum Erstaunen der Direktorin erklärten sich 10 andere Kolleginnen & Kollegen bereit, freiwillig eine Stunde abzugeben, sodass eben 11 Stunden zur Verfügung standen. Daraufhin war kurze Stille. *hihihi* Sprachlos habe ich die Frau Direktor noch selten erlebt. Da musste ich einfach noch anfügen, dass genau das (Zusammenhalt) die Stärke des Teams von unserer Schule ist! Wieso nicht nutzen? 😉