Vom Moastahaus – Die Bildungszeitung

Pünktlich zum Schulbeginn – ich habe ja gar nicht daran gedacht – haben wir per RSb die Mitteilung der Bildungsdirektion bekommen, dass unser Kind den häuslichen Unterricht genießen darf. 🙂

Um ehrlich zu sein, ich hätte ihn auch ohne diesen Brief gar nicht in die Schule geschickt, für mich war die Sache mit der Anzeige eben erledigt. 😀

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Statusmitteilung

Schwangerschaft

Ich bin schwanger!!! 🙂

Ich weiß es seit Dienstag.

Meine (eigenen) Eltern wissen es seit Mittwoch.

Meine Chefin weiß es seit Donnerstag, also heute.

 

Kleines Detail am Rande: Berechneter Geburtstermin ist kurz vor Weihnachten!

Und ja… ich selbst hab die Hälfte der Schwangerschaft einfach so „hingenommen“… jetzt ergeben die ganzen „Symptome“ auch wieder viel mehr Sinn. 😀

Somit arbeite ich noch ca. 1-2 Monate nach Schulbeginn.

Was wohl meine Kolleginnen alle sagen werden?

Wie werden die Schülerinnen und Schüler reagieren?

Und vor allem: Wie bringe ich das den (Klassen-) Eltern bei??? 😀

Aber… man soll die Feste ja feiern wie sie fallen! 🙂

ICH FREU MICH!!! ❤

Statusmitteilung

„Frei“ zur Trauerbewältigung

Aus gegebenem Anlass, schickte mich heute meine Direktorin wieder nach Hause, bevor ich noch das Schulhaus betreten konnte.

Ich zähle zu den glücklichen Zeugen, die dem Amokfahrer am Samstag rechtzeitig ausgewichen sind. Gestern herrschte in meinem Inneren Leere vor – ich habe es noch nicht ganz begriffen.

Es tut gut zu wissen, dass die Chefin (und das Kollegium) so hinter einem steht…

Statusmitteilung

Inklusion auf Kosten der Lehrer/innen

Ich bin noch immer etwas sprachlos. Aus zweierlei Gründen:

  1. wurde mir heute präsentiert, dass ich im kommenden Schuljahr den Förderunterricht  nicht mehr halten darf. Obwohl ich darum bat und es auch im Mitarbeiterinnenprotokoll so vermerkt war, weil ich gerne meine neue Ausbildung einfließen hätte lassen, um auf diesem Wege alle Kinder bestmöglich zu unterstützen.
  2. wurde mir meine zukünftige volle Lehrverpflichtung dennoch bestätigt, da ich BSP in der Integration-Ganztages-Klasse weiterhin als VL unterrichten darf. Allerdings mit dem Zusatz: allein. D.h. ich habe keine SL an meine Seite gestellt, weil die 22 Kinder (inkl. 3 „ausgewiesenen“ „Inklusions“-Kindern) plötzlich nicht mehr „behindert“ genug sind. Alles klar… Also Hut ab vor den Lehrerinnen, die im aktuellen Schuljahr dort unterrichten, die haben wahre Wunder vollbracht!!! (Ich hoffe, sie werden auf Grund ihrer Meisterleistung nicht versetzt o.Ä. – und ja, man darf sich den Sarkasmus in meinen Worten behalten! 🙂 )

Ich weiß gar nicht, was ich mehr sagen soll… ich glaube, ich muss das erst einmal verdauen… realisieren… oder was auch immer.

14.6.2015: Als Ergänzung ein Artikel der Kleinen Zeitung dazu:
http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/chronik/4752124/GRAZ_Sparkurs-trifft-Sonderschulen-hart

Die Ironie mit dem Stress

Ganz ehrlich? Ich versteh es nicht.

Ich arbeite gerne. Und ja, ich arbeite auch viel, weil ich meinen Schülerinnen und Schülern eine gute Lehrerin sein will. Manchmal zipft es mich an, wenn ich noch etwas für die Schule erledige, während ich mitbekomme, dass andere (Lehrer/innen) bereits Party machen, auf Urlaub sind etc. Dennoch ist es mein Traumberuf. 🙂

Aber… in letzter Zeit sank die Motivation. Ok… liegt daran, dass das Schuljahr schon lange andauert. Aber selbst die kürzeren Abstände zwischen den verlängerten Wochenenden oder Ferien bzw. freien Tagen schaffen nicht mehr genug Polster um meine Energiereserven aufzuladen. Ich konnte quasi zuschauen, wie es bergab ging.

Den freien 1. Mai konnte ich gut brauchen (ich war in der Schule an diesem WE), um endlich mal wieder auf gleich zu kommen mit meiner ganzen Arbeit. Gut, manch einer könnte nun sagen, dass ich einfach zu langsam arbeite. Mag sein, aber ich war auch sonst sehr oft bis 16:00 in der Schule. Das ist für viele Angestellte normal… richtig. Auch mir machte es Spaß, dass etwas weiterging. Dass ich eine gute Idee nach der anderen hervorkramen und in die Tat umsetzen konnte.

Aber zu welchem Preis?

Mittlerweile plagt mich seit Ostern meine täglich erhöhte Temperatur. Nicht viel, aber doch immer über 37°C. Dann kam vor 2 Wochen permanente Übelkeit hinzu, sodass ich auf Essen großteils verzichtete (und ja, eine Schwangerschaft kann gänzlich ausgeschlossen werden!). Zwischenzeitlich schmerzten meine Zähne und mein Zahnfleisch – das ist zum Glück wieder gut. Und jetzt begleitet mich seit dem Wochenende noch Halsweh und Schnupfen.

Man könnte meinen, das Halsweh sei vom vielen Reden vom Elternsprechtag und der Schnupfen auf Grund einer allergischen Reaktion. Mag sein. Aber alles zusammen ist mir derzeit einfach zu viel. Heute fühle ich mich hundselendiglich. Ich mag nur noch schlafen – schlafen – schlafen. Was ich auch ausgiebig tue (10 Stunden sind ein Klacks).

Kann mir da einer erklären? Ich arbeite gerne. Habe super-liebe Kinder in der Klasse (erst am MI überraschend eines dazu bekommen). Auch die Eltern sind nett und die Gesprächskultur stimmt. Meine (neue) Kollegin war Liebe auf den ersten Blick. Ungereimtheiten mit meiner Chefin konnten beigelegt werden. Das Rad läuft und ich fall raus? 😀

Ironie!