Kurzmitteilung

1. Zeugnis – adieu 1. Klasse

Die Zeit vergeht wie im Flug… bereits heute erhält jedes Kind aus meiner Klasse sein 1. „richtiges“ Zeugnis. In 2 Monaten sind wir dann bereits Zweitklässer!!!

Natürlich wurde ich heute für meine Mühen belohnt. Jedes Kind durfte ein Gesellschaftsspiel von zu Hause mitnehmen. Nach einem Gemeinschaftsbild als Willkommensgruß für das nächste Schuljahr, spielten sie leise und brav in unterschiedlichen Gruppen und genossen den Freiraum.

Jetzt konnten wir gemeinsam die Lorbeeren ernten, für dieses erfolgreiche 1. Schuljahr.

Meine Lieben, ich wünsche euch erholsame Ferien, aufregende Abenteuer, Tage an denen ihr tun könnt, wonach euch der Kopf steht und jede Menge Spaß & Lachen!

Wir sehen uns im Herbst in der 2. Klasse wieder!

Kurzmitteilung

Lehrerabschluss

Wie jedes Jahr feierten auch wir Kolleginnen und Kollegen den Schulabschluss. Im Sommer bietet es sich immer an, dass wir grillen. Selbst wenn der Regen kommen sollte, ist die Schule dafür ideal gebaut, denn wir haben quasi eine überdachte „Terrasse“. 🙂

Meine Kollegin und ich erschienen im Doppelpack, so konnten wir uns gegenseitig ermutigen, nicht zuuuuuuuu lange zu bleiben (wir hatten am Folgetag noch eine kurze Nacht vor uns). Es war ein gemütliches Beisammensitzen, das Grillgut war lecker. Die mitgebrachten Saucen, Salate und Kuchen wie immer köstlich… ein Schlemmen ohne Ende! 😀

Und dann kam der Punkt, als unsere Chefin einmal neben mir zu sitzen kam und laut ansprach, dass ich meine Ausbildung zur Lernberaterin P.P.® abgeschlossen hatte. Wusste ohnehin jeder, schließlich wurde mir dafür ein Tag „frei“ genehmigt. 😉

Aber dann meinte sie: „Es wäre doch wirklich ideal, wenn du die Förderstunden alle machen könntest. Jetzt wo du mit deiner Ausbildung eine Fachfrau bist… “ (Wollte sie mich wieder „gut stimmen“? Oder für etwas anderes ködern? :D) Ich erwiderte nur darauf: „Du, in der VS xy ist das möglich!“ Daraufhin war sie kurz sprachlos und erklärte dann: „Ja, das liegt nicht allein in meiner Entscheidungsmacht.“ (Aha… also dann doch wieder der Rückzieher? 😀 )

Ich bin schon auf die (endgültige!) Lehrfächerverteilung gespannt… 😉

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Schulschlusskonferenz

Es war soweit… der Schulschluss stand vor der Tür und somit auch die letzte Konferenz. Heute wollten wir auch unsere Supervision präsentieren.

30 Minuten vor Konferenzbeginn setzten wir uns mit unseren Kolleginnen & Kollegen (ohne Frau Direktor) zusammen und „weihten“ sie in unser Vorhaben ein. Alle stimmten zumindest einem Punkt (von unseren drei Herzenwünschen) zu. Das tat gut und stärkte noch mehr unseren Zusammenhalt – so wie es früher einmal war. 🙂

Bei der Konferenz selbst vergriff sich die Direktorin einmal gröber im Ton, als eine junge Kollegin nur anmerkte, dass sie – wenn nur irgend möglich – keine zusätzlichen Musikstunden halten möchte, das sie sehr unmusikalisch sei. Die Zurechtweisung von Chefinnenseite fiel schärfer aus und stieß bei uns Kolleginnen auf Unverständnis.

Interessant war dann unsere kleine Rede zum Schluss (nachdem unser 2. Punkt doch schon irgendwie als die Idee unserer Chefin verkauft wurde). Die Direktorin wusste, dass wir noch einen Punkt unter „Allfälliges“ anbringen wollten. Wir hatten die ganze Rede in kleine Teil unterteilt, sodass jeder zu Wort kam. Da die Grundidee (Supervision) doch eher auf meinen Mist gewachsen war, war mir die Ehre des Anfangens inne. 😉 Es war spannend zu beobachten, dass es unserer Chefin schwer fiel, einfach nur einmal zuzuhören. Mehrmals unterbrach sie uns (bei den vielen Wechseln) und war sofort Fragen ein („Was glaubt ihr, woher das kommt?“ „Wie können wir das lösen?“). Es war mühsam unsere Quintessenz nun doch noch „rüberzubringen“. Aber ich denke, es gelang uns doch ganz gut – und man merkte sichtlich, dass es unserer Chefin doch nahe ging, auch wenn sie es versuchte zu überspielen.

Aber ich muss sagen, es fiel uns allen ein Stein vom Herzen, da wir nun endlich offen darüber gesprochen hatten. Oder es zumindest einmal angesprochen hatten. 🙂

Was ich danach noch eigenartig fand war, dass von Seiten der Direktorin noch ein kleines psychologisches Machtspielchen kam, indem sie uns unterbreitete, wenn die Kollegin aus der Karenz zu uns zurückkommen muss, dann müsse eine andere Kollegin gehen. Bereits vor zwei Wochen (als ich das erste Mal davon hörte, dass Stunden knapp waren) schlug ich vor, dass jeder der möchte einfach ein oder zwei Stunden abgibt, um beide Arbeitsplätze zu sichern. Ich stieß nur auf taube Ohren – das wollte keiner hören. Dieses Mal ergriff ich abermals das Wort und trug meinen Vorschlag abermals vor, in versammelter Runde. Zum Erstaunen der Direktorin erklärten sich 10 andere Kolleginnen & Kollegen bereit, freiwillig eine Stunde abzugeben, sodass eben 11 Stunden zur Verfügung standen. Daraufhin war kurze Stille. *hihihi* Sprachlos habe ich die Frau Direktor noch selten erlebt. Da musste ich einfach noch anfügen, dass genau das (Zusammenhalt) die Stärke des Teams von unserer Schule ist! Wieso nicht nutzen? 😉

Kurzmitteilung

1. Klassentreffen

Ich konnte es dann doch noch kaum erwarten, meine ehemaligen Viertklasser endlich wieder zu sehen. Auch wenn das Wetter nicht mitspielte und wir leider nicht zelten konnten, so trafen wir uns doch zum Grillen und Zusammensitzen.

Schließlich: Was ich sage – halte ich auch!

Die Kinder freuten sich auch riesig und es war herrlich mitanzusehen, wie sie sich einfach so wieder verstanden, als wären sie nie getrennt gewesen. Dementsprechend ruhig waren auch die Eltern und tranken ein Achterl bzw. Bier nach dem anderen.

Eine lustige Runde, wo ich mich höflichkeitshalber doch hin und wieder „entfernen“ musste um nicht in einen unhöflichen Lachanfall zu verfallen. 😉

Waren doch genau das DIE Eltern, die mir damals dermaßen Feuer unterm A*** gemacht haben, denen ich es nie recht machen konnte (ok, das ist normal), aber die total übertrieben auf Leistung aus waren und mir dann Unfähigkeit vorwarfen und mich auf Grund desssen sogar mit dem Rechtsanwalt konfrontierten. Und genau diese Eltern standen mir jetzt gegenüber und meinten: „Nein, sie haben jetzt begriffen, dass einfach zu viel gefordert wird von den Kindern, und das Schüler-Burn-Out immer mehr wird.“ *lol* Auf der anderen Seite schilderten sie mir, wie leicht sich ihre Kinder im Gymnasium taten und in Mathematik, Biologie, etc. so gut mithalten konnten, weil sie in der Volksschule so viel lernten. Ahja… direkt haben sie das nicht auf mich bezogen, aber ich fasste das peinhart als (spätes, aber immerhin) Kompliment auf. 🙂