Kurzmitteilung

5 Stunden Bob fahren

Mein junger Kollege (im ersten Dienstmonat) wurde heute eingeteilt, mit den Kindern die Hügel draußen unsicher zu machen. Ausgerüstet war er mit dicker Jacke, Haube und seinen normalen Straßenschuhen.

Von einer anderen Kollegin hat er sich dann schon eine Schihose organisiert.

Als ich ihn kurz vor seinem Abmarsch noch ohne Handschuhe sah, drückte ich ihm einfach kurzerhand meine dicken (von der Oma selbst gestrickten) Fäustlinge in die Hand.

Auch wenn sie ihm etwas klein waren, so erhielt ich sie am Ende des Schultages pitschnass wieder mit den Worten: „Die sind ganz schön warm.“

Kurzmitteilung

Turnunterricht zu Forschungszwecken

Wie herrlich entspannt man ist, wenn man den Kindern den nötigen Freiraum gewährt – fabelhaft!!!

Im Zuge einer weiteren Fortbildung (welche sich als Teilnahme an einer Forschungsgruppe herausstellte) hatte ich die Aufgabe, meine Kinder in einer vorbereiteten Umgebung zu beobachten. Da man eben weg von der Leistung und hin zur Volition gehen will. 🙂 Gute Entwicklung, und wie ich bemerkte, überschneidet sich das immer mehr mit der Evolutionspädagogik. 🙂

Jedenfalls baute ich mit den Kindern im Turnsaal alle möglichen Sachen auf. Erklärte gar nichts (aber es kam sofort die Frage, ob ich denn nicht erklären will, wie das alles funktioniert) und ließ die Kinder einfach machen.

So wenige Streiterein hatte ich schon lange nicht mehr. Es war ruhig und alle bewegten sich. Was will man mehr? 🙂

 

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Reger Betrieb im Schulhaus

Diesen Fenstertag haben etliche Kolleginnen genutzt um in der Schule noch etwas zu werkeln. Ich marschierte schnellen Schrittes, vollbepackt auf das Schulhaus zu, bewunderte die frischen Spuren im Neuschnee, wunderte mich dann über das Zickzack vor den Stiegen und saß auch schon voll Karacho auf meinem Hintern. 😀

Es hat mir einfach so mir-nix-dir-nix die Füße weggezogen. Ich konnte gar nicht mehr reagieren, denn bevor ich noch realisierte, was passiert, lag ich schon am Boden. Um mich herum mein Zeug verstreut. Klarerweise war ich vollbepackt. 😉

Mein schallendes Gelächter zog eine Kollegin an, die mir gestand, dass die „anderen“ Spuren von ihr waren. Sie wollte vertuschen, dass ihr selbiges passiert war. *hihihi*

Es trudelten dann noch einige andere Kolleginnen ein. Selbst als ich in der Dunkelheit das Areal verließ, kamen mir noch eine Kollegin und der Schulwart entgegen. 😀

Ich hoffe doch, dass die Putzdamen nun wieder so lieb sind, und mir die Fundgegenstände waschen. 🙂 Ohne Kinder im Haus, lässt es sich viel leichter zusammensammeln und sortieren. Zum Glück hielt sich der Fundus diesmal in Grenzen. 🙂

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Paddington

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien durfte die ganze Schule ins Kino um sich den Film „Paddington“ anzusehen.

Ich muss sagen, ich genieße solche Aktionen, weil hier die Kinder wirklich für ihr Bravsein belohnt werden (außerdem können sie hier noch einmal zeigen, dass sie es können) und man sich schon in alle Ruhe auf Weihnachten einstimmen kann.

Der Film selbst war traurig und spannend-gruselig. Einige meiner Erstklässer bekamen es leider mit der Angst zu tun, so hatte ich keinen Schoßplatz mehr frei, bzw. konnte ich gar nicht genug (eigene) Hände zum Halten, Streicheln, Trösten haben.

Auffallend war, dass eher die zweitgeborenen Mädchen bei mir Schutz suchten (natürlich nicht alle…). Die Buben rührten sich gar nicht… und erstgeborene Mädchen bissen durch. 😉

Im Großen und Ganzen war es aber ein netter Ausklang – trotz allem.

Hoffentlich im nächsten Jahr wieder! 🙂