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Siedeln

„Du kennst wohl auch keine Ferien?“

So wurde ich jetzt jedes Mal von den Putzdamen und unserem Schulwart begrüßt.

Tja… ich hatte die Gelegenheit vom oberen Stockwerk direkt in die Klasse neben meiner Lieblingskollegin zu siedeln (ok… ich wurde darum gebeten 😀 ) und das ist sich während des Schulbetriebes einfach nicht mehr ausgegangen. *seufz*

Ob die „Gesellschaft“ das wohl auch billigt? Fällt das unter C-Topf-Stunden? Oder ist das einfach nur bloße „Dummheit“, dass ich am Sonntag 8h, am Montag 6h und heute noch 4h geräumt und geputzt habe?

Ich habe alle Regale in meiner „neuen“ Klasse selbst gewischt und saubergemacht. Dann habe ich sie gleich wieder an-/einräumen können. Wieder ein verbessertes System. Altes weggeworfen, viel Platz für Neues geschaffen. 🙂

So nebenbei wurden auch die Fundgegenstände wieder Sortiert und zum Waschen gebracht. Aber ich war ja nicht alleine: Ich hatte einen Gehilfen (*g*) und die beiden Kolleginnen, in deren Klasse ich siedelte mussten ja noch fertig ausräumen… *hihihi* Immer diese Warterei… 😛

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Usus an der Schule

Vergangene Woche war meine Parallelkollegin leider nicht in der Schule. :/

Damit das Supplieren einwandfrei funktioniert, habe ich jeden Tag mit ihr telefoniert und alles hergerichtet. Idiotensicher… niemand will lange suchen müssen, wenn er nur eine Stunde in der Klasse ist. Ich muss sagen, das hat ganz gut geklappt.

Zusätzlich habe ich noch so einiges von ihr korrigiert, damit sie eben an ihrem ersten Tag in der Schule nicht erschlagen wird.

Die Dankbarkeit meiner Kollegin war umwerfend. Das war den Mehraufwand echt wert (ja, ich bin mal wieder sehr an meine eigenen Grenzen gestoßen, aber für diese Kollegin mache ich das gern). Mir wurde später nur erzählt, dass die Kollegin bei unserer Direktorin für mich ein gutes Wort einlegen wollte (so von wegen, dass ich ihre und meine Klasse gut schupfte), und die Antwort von der Chefin dann war:

Das ist bei uns so Usus.

Ahja… diesen Usus würde ich gerne sehen. 😉

Aber für Dank & Anerkennung von Chefseite mach ich das eh nicht. Ich will meiner Kollegin so gut wie möglich unter die Arme greifen, wenn es ihr nicht gut geht. Und das ist mir soweit einigermaßen gelungen. 🙂

Ich bin so froh, dass es sie gibt und wir 5 Erstklasslehrerinnen uns so gut verstehen und für einander da sind. Klingt kitschig – ist es auch. ❤ Danke – ich hab euch total lieb!!!